Newsletter – September 2025

Das Schulprojekt JUSTAment

Die Zusammenarbeit mit den sechs Schulen verläuft überwiegend reibungslos. Die Schul- und Klassenleitungen unterstützen uns und begrüßen unsere „wertvolle Arbeit“ (Aussage einer GaG-Klassenlehrerin). Kleinere Veränderungen in der Zusammenarbeit gibt es dennoch: Die beiden Teams an der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf sind jetzt ausschließlich in achten Hauptschulklassen tätig und zum Glück nicht mehr nachmittags eingesetzt. Etlichen Schülern bot dies nämlich die Gelegenheit, nach der Mittagspause nicht mehr zu den Workshops zu erscheinen. Neuerdings finden die Workshops vormittags statt, was hoffentlich die Disziplin erhöht! Die beiden Teams an der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach betreuen nun die beiden Klassen nicht mehr parallel, sondern sind im Wochenwechsel tätig, was auf den betreuenden Lehrer zurückzuführen ist. Die Zusammenarbeit mit den anderen Schulen wird in der langjährig bewährten Routine fortgeführt, so dass wir aktuell rund 290 Schüler in 11 Schulteams mit insgesamt 50 SeniorPartnern betreuen.


Workshops und Urlaubsplanung

In jedem Gespräch mit Interessenten bezüglich eines JUSTAment-Engagements kommt die Frage auf, wie Abwesenheiten von SeniorPartnern geregelt werden. Die Antwort darauf ist, dass Abwesenheiten untereinander kommuniziert werden und dann die eigene Gruppe entweder unter den anderen Gruppen aufgeteilt oder vom Klassenlehrer übernommen wird, der bei Abwesenheit eines SeniorPartners einspringt. Dies ist die gelebte Praxis, von der es allerdings eine gravierende Ausnahme geben sollte: die ersten beiden Workshops zu Beginn eines Schuljahres. Hier geht es um die Entwicklung einer Vertrauensbeziehung zu den Schülern. Insbesondere der zweite Workshop eines Schuljahres ist von besonderer Bedeutung, da bei diesem der SeniorPartner erstmals mit „seiner“ Schülergruppe zusammenarbeitet. Da es um die persönliche Beziehung geht, kann eine Vertretung naturgemäß nicht funktionieren! Die dringende Bitte an alle SeniorPartner ist deshalb, Urlaube möglichst so zu planen, dass die ersten beiden Workshops nicht betroffen sind. Herzlichen Dank!


Veränderungen unter den SeniorPartnern

Auch zum Ende des abgelaufenen Schuljahres haben sich wieder SeniorPartner aus den unterschiedlichen persönlichen Gründen verabschiedet und ihre Mitarbeit bei JUSTAment beendet. Erfreulich ist, dass es dieses Mal nicht nur weniger Personen waren als in früheren Jahren, sondern dass auch einige signalisiert haben, ihr Engagement nach einer Pause wieder fortsetzen zu wollen. So verabschieden wir uns aber zunächst mit einem herzlichen Dank für das zum Teil langjährige Engagement von Markus Wolf, Dagmar Friedrich-Tietz, Christina Zdralek, Susanne Kümmel-Biba, Frank Pietzsch, Christiane Baader, Herbert Schindler und Cordula Nentwig. Neu hinzugekommen und deshalb mit einem warmen Willkommen begrüßt sind Jenny Lehmann, Kirsten Simon-Trienes, Vera Sponheimer und Bernhard Exner. Die neuen SeniorPartner haben am Einsteigerseminar teilgenommen und sind bereits Schulteams fest zugeordnet. Darüber hinaus stehen noch einige (wenige) Personen in den Startlöchern, die mit der JUSTAment-Arbeit beginnen werden, sobald in der einen oder anderen Gruppe eine Vakanz entsteht.


Sommerfest am 20. August 2025

Auch in diesem Jahr hat der vij wieder einen kurzweiligen Nachmittag/Abend im Königsteiner „Flammkuchenhaus“ gefeiert, an dem über 30 Personen teilgenommen haben. Der vij-Vorstand nutzte die Gelegenheit, sich mit einer Einladung und wertschätzenden Worten bei den anwesenden SeniorPartnern für ihr Engagement zu bedanken. Ein großer Dank ging auch an Bettina Krampe für die gelungene Organisation des Festes.


Verwaltung des Vereinsvermögens

Der vij-Vorstand hat sich in seinen letzten Sitzungen intensiv mit der Frage der professionellen Verwaltung des Vereinsvermögens beschäftigt. In einem schwierig gewordenen ökonomischen Umfeld erscheint es ratsam, dieses von einem externen Vermögensverwalter betreuen zu lassen. Letztlich ist der vij-Vorstand treuhänderisch dafür verantwortlich, das Vereinsvermögens zu erhalten und die finanzielle Substanz des Vereins möglichst wenig zu belasten. Nach Prüfung mehrerer Optionen fiel die Entscheidung zugunsten der Taunus Investments GmbH Bad Homburg, die auch eine Reihe von Stiftungen mit ähnlichen Anforderungen, wie der vij sie hat, betreut. Dem vij-Finanzvorstand wird in Folge dieser Entscheidung künftig unter anderem die Aufgabe zufallen, die Entscheidungen des externen Vermögensverwalters zu begleiten und zu kontrollieren.